Ich unterstütze Unternehmen und Organisationen dabei, mit Trauer, Verlust und anderen einschneidenden Lebenssituationen am Arbeitsplatz besser umzugehen. Dabei geht es mir nicht um Krisenintervention, sondern darum, Menschen frühzeitig Wissen, Orientierung und Handlungssicherheit zu vermitteln. Ich bringe meine Erfahrung als ehemalige Führungskraft, meinen CAS im Case Management und meine persönliche Geschichte zusammen. Mit Impulsen, Workshops, Trainings und Begleitung möchte ich dazu beitragen, dass Menschlichkeit und Professionalität im Arbeitsalltag selbstverständlich zusammengehören.
Mein Ziel ist es, eine Lücke in der Führungskräfteentwicklung zu schliessen und aus Nichtwissen Wissen und aus Unsicherheit professionelle Handlungssicherheit zu machen.
Ich kenne beide Seiten: die persönliche Erfahrung von Trauer und die Realität der Wirtschaft aus vielen Jahren in Führungspositionen. Heute verbinde ich diese beiden Welten und bringe Trauerkompetenz dorthin, wo sie bisher oft fehlt: in die Unternehmen.
Als unsere Tochter Leni im Alter von acht Wochen starb, veränderte sich unser Leben von einem Moment auf den anderen. Jahre später fragte ich mich, wie ich selbst früher als Führungskraft reagiert hätte, wenn jemand in meinem Team einen solchen Verlust erlebt hätte. Ich hatte keine gute Antwort darauf. Dabei war ich viele Jahre in der Wirtschaft tätig und hatte Führungserfahrung. Aus dieser Frage wurde nach und nach eine Überzeugung: Wir müssen nicht warten, bis etwas passiert. Wir können lernen, mit solchen Situationen umzugehen. Im März 2026 habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit mit meiner GmbH gemacht und begonnen, diesen Ansatz in Unternehmen und Organisationen zu tragen.
Ein besonderes Highlight war mein Auftritt bei der «Höhle der Thurgauer Löwen 2026». Ich durfte ein Thema auf eine Wirtschaftsbühne bringen, das dort bisher kaum Platz hatte. Den Wettbewerb habe ich nicht gewonnen. Aber die vielen Gespräche und Rückmeldungen danach haben mir gezeigt, dass ich etwas angestossen habe. Daraus sind neue Kontakte, Einladungen und Gespräche entstanden.
Ich unterstütze Unternehmen, bevor aus persönlicher Betroffenheit Hilflosigkeit wird. Denn wenn Wissen und Orientierung fehlen, hat das nicht nur Folgen für die betroffenen Menschen, sondern auch für das Team und letztlich für das gesamte Unternehmen.
Ich schliesse eine Wissenslücke, die in der klassischen Führungskräfteentwicklung, aber auch in der schulischen und medizinischen Ausbildung oft zu kurz kommt: Wie begegnen wir Menschen, wenn das Leben plötzlich anders kommt?
Mit meinen Impulsen, Workshops und Trainings vermittle ich Wissen, das im Berufsalltag unmittelbar hilft. Mit meinem Circle und dem persönlichen Sparring möchte ich Organisationen darüber hinaus längerfristig als feste Ansprechperson zur Seite stehen. So können Führungskräfte und Teams Sicherheit gewinnen und Unternehmen Schritt für Schritt eigene Strukturen entwickeln.
Dabei verbinde ich meine langjährige Führungserfahrung aus der Wirtschaft mit meiner eigenen Verlusterfahrung. Gerade die Rückmeldungen aus der Praxis zeigen mir immer wieder, wie wertvoll dieses Wissen ist.
Denn wir können schwere Schicksalsschläge nicht verhindern. Aber wir können lernen, besser damit umzugehen. Und genau das stärkt schliesslich nicht nur den Einzelnen, sondern ein ganzes Team.
Mein grösstes Learning: Nicht jede Begegnung muss sofort zu einem Auftrag führen. Manchmal entsteht aus einem Gespräch erst Wochen oder Monate später etwas. Ich habe auch gelernt, dass ich nicht alles perfekt fertig haben muss, bevor ich mit meiner Idee nach draussen gehe. Gerade die offenen Gespräche und ehrlichen Rückmeldungen helfen mir, mein Angebot weiterzuentwickeln.
Mittlerweile habe ich mir ein grosses Netzwerk aufgebaut und viele Menschen an meiner Seite, die mich unterstützen. Dafür bin ich unglaublich dankbar. Denn natürlich gibt es auch immer wieder Momente, in denen ich an mir und meiner Idee zweifle. Und oft kommt genau dann jemand, der mir Mut macht, eine neue Tür öffnet oder mir mit seinem Wissen weiterhilft.
Ich lerne gerade, dass ich nicht alles alleine schaffen muss und es sich lohnt, an etwas zu glauben, auch wenn andere den Wert dahinter vielleicht noch nicht erkennen.
Startgespräch, Coaching, Kurse/Workshops, Netzwerkanlässe, Kontakte knüpfen
Das Startnetzwerk hat mir die Möglichkeit gegeben, meine Idee sichtbar zu machen und mit Menschen aus der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen. Besonders der Pitch bei der «Höhle der Thurgauer Löwen» war dafür wichtig. Ich habe nicht gewonnen, aber ich habe viele wertvolle Rückmeldungen erhalten. Auch der Austausch mit dem Team des Startnetzwerks und die Begegnungen im Netzwerk, insbesondere mit Alfred Dumelin, sind für mich wertvoll. Gerade in der Gründungsphase tut es gut, Menschen zu haben, die mitdenken und Türen öffnen.
Ich möchte mein Angebot für Unternehmen und Organisationen weiter ausbauen und vor allem am Markt etablieren: mit Impulsen, Workshops, Führungskräftetrainings und einer längerfristigen Begleitung, bei der Wissen und klare Strukturen im Alltag verankert werden.
Besonders spannend finde ich die Möglichkeit, erste Pilotprojekte mit Unternehmen umzusetzen. Dabei möchte ich nicht nur mein Wissen einbringen, sondern auch von den Unternehmen lernen. Wo liegen die Herausforderungen im Alltag? Was wird tatsächlich gebraucht? Und wie können wir gemeinsam Lösungen entwickeln, die langfristig helfen?
Daneben möchte ich die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Gesundheitsorganisationen sowie etablierten Partnern im Bereich der Mitarbeiter- und Unternehmensberatung vertiefen und mein Angebot sinnvoll in bestehende Strukturen einbringen. Seit September mache ich zudem den SVEB, sodass ich künftig auch offiziell als Dozentin tätig sein kann. Erste Gespräche mit Bildungseinrichtungen laufen bereits. Gemeinsam prüfen wir auch die Möglichkeiten, meine Weiterbildungen anerkennen zu lassen, damit beispielsweise medizinische Fachpersonen künftig Weiterbildungspunkte dafür erhalten können. Mein Ziel ist es, dass meine Themen langfristig auch einen festen Platz in bestehenden Weiterbildungsangeboten finden.
Ein weiterer Schritt ist die Vermarktung meiner gemeinsam mit Dr. Michael Störmer entwickelten Masterclass zum Thema Führung in Krisenzeiten. Hier möchte ich noch stärker daran arbeiten, wie ich sie sinnvoll in meine bestehenden Angebote einbinden und daraus ein langfristig tragfähiges Angebot entwickeln kann.
Eine grosse Herausforderung ist nach wie vor, das Thema bekannter zu machen. Vielen ist noch gar nicht bewusst, dass Trauerkompetenz erlernbar ist und welchen Nutzen sie für Unternehmen haben kann. Deshalb möchte ich künftig auch mehr in meine Sichtbarkeit investieren und mir dafür professionelle Unterstützung im Marketing holen.
Mein Ziel bleibt dasselbe: Trauerkompetenz überall dorthin bringen, wo Menschen mit Menschen arbeiten. Und Menschen und Unternehmen vorbereiten, bevor aus einer persönlichen Krise auch eine organisationale wird.
Mehr Informationen unter: https://www.kathrinfreimann.ch/