Webinarreihe: Generative KI im Arbeitsalltag am Beispiel von Claude (Teil 2: Delegieren statt fragen)

  • Partnerevent

Wie lässt sich gen­er­a­tive KI sin­nvoll und effizient in den Arbeit­sall­t­ag inte­gri­eren? In dieser dre­it­eili­gen Webi­na­rrei­he des Thur­gauer Insti­tuts für Dig­i­tale Trans­for­ma­tion (TIDIT) zeigt dir Dr. Jes­si­ca Maly anhand von Claude, wie du KI gezielt ein­set­zen, wiederkehrende Auf­gaben automa­tisieren und ver­ant­wor­tungsvoll mit Dat­en umge­hen kannst.

Datum: 9. Dezember 2026
Uhrzeit: 12:00 — 13:00
Durchführung: online
Adresse: online
Referent/in:

Dr. Jes­si­ca Maly

Hin­ter­grund: Während mein­er Pro­mo­tion an der Uni­ver­sität St. Gallen und in ange­wandten KI-Pro­jek­ten habe ich grosse Sprach­mod­elle trainiert und evaluiert. Als Post­dok­torandin am Thur­gauer Insti­tut für dig­i­tale Trans­for­ma­tion (TIDIT) habe ich mich darauf konzen­tri­ert, neueste KI-Tech­nolo­gien aus der Forschung in die prak­tis­che Anwen­dung zu brin­gen.

Was ich mit­bringe: Ich begleite Führungskräfte und Teams in allen Phasen der KI-Ein­führung – von der Frage, wo KI im Unternehmen sin­nvoll einge­set­zt wer­den kann, bis hin zur Umset­zung konkreter Anwen­dungs­fälle. The­men wie Gov­er­nance, Nachvol­lziehbarkeit und der ver­ant­wor­tungsvolle Umgang mit sen­si­blen Dat­en sind dabei von Anfang an fes­ter Bestandteil.

Meine Überzeu­gung: Die grösste Her­aus­forderung bei KI-Pro­jek­ten liegt oft in der Inte­gra­tion in den Arbeit­sall­t­ag. Genau an diesem let­zten Schritt scheit­ern viele Pro­jek­te. Mein Ziel ist deshalb, Lösun­gen zu entwick­eln, die nicht nur erfol­gre­ich einge­führt wer­den, son­dern auch langfristig zuver­läs­sig funk­tion­ieren – ob sie Teams bei einzel­nen Arbeitsabläufen unter­stützen oder ganze Prozesse selb­st­ständig übernehmen.

In drei prax­isori­en­tierten Ses­sions à 60 Minuten erhal­ten Sie konkrete Anleitun­gen, wertvolle Tipps und direkt anwend­bare Werkzeuge für Ihren Beruf­sall­t­ag.
Drei Stun­den, in denen aus Aus­pro­bieren eine Arbeitsweise wird. Ihr richtet Claude so ein, dass eure Regeln hän­gen bleiben, übergebt echte Aufträge statt Fra­gen und legt fest, was ohne Rück­frage laufen darf.

Session 1 «Kontext und Modelle»: Mittwoch, 2. Dezember 2026 von 12:00 — 13:00

Claude antwortet so gut, wie Sie es ein­richt­en. In der ersten Stunde geht es darum, wo Anweisun­gen hin­ter­legt wer­den müssen, damit sie dauer­haft gel­ten, und welch­es Mod­ell sich für welche Auf­gabe am besten eignet. Sie for­mulieren Ihre eige­nen Instruk­tio­nen und nehmen diese am Ende der Stunde mit.

Was Sie ler­nen:

  • Auf welch­er Ebene eine Anweisung ste­hen muss, damit sie hän­gen bleibt, von der Fir­ma bis zur einzel­nen Nachricht.
  • Wie Sie Ihre per­sön­lichen Instruk­tio­nen for­mulieren – ein­schliesslich Rolle, Kon­text, Ton­fall und fes­ter Regeln.
  • Welche Infor­ma­tio­nen die Mem­o­ry-Funk­tion automa­tisch spe­ichert und welche Sie selb­st hin­ter­legen müssen.
  • Wann Son­net reicht und wann ein Wech­sel gün­stiger ist.
  • Warum lange Chats teuer und unge­nauer wer­den, und wann ihr bess­er neu anfangt.

 

Session 2 «Delegieren statt fragen»: Mittwoch, 9. Dezember 2026 von 12:00 — 13:00

Die meis­ten nutzen Claude als Gesprächspart­ner. In dieser Stunde ler­nen Sie, Claude stattdessen konkrete Aufträge zu erteilen, deren Ergeb­nisse in ein­er Datei fest­ge­hal­ten wer­den. Sie leg­en gemein­sam ein Pro­jekt an, erteilen Ihren ersten Auf­trag und erstellen einen Skill, der Ihre wiederkehren­den Arbeitsabläufe Schritt für Schritt abbildet.

Was Sie ler­nen:

  • Woran Sie erken­nen, ob sich eine Auf­gabe bess­er für einen Chat oder für Cowork eignet.
  • Wie Sie einen Auf­trag so for­mulieren, als wür­den Sie eine neue Kol­le­gin einar­beit­en – mit klaren Zie­len, Quellen und Abnah­mekri­te­rien.
  • Wie Pro­jek­te, Skills und geplante Auf­gaben zusam­men­spie­len, damit Arbeitsabläufe auch ohne Ihr direk­tes Ein­greifen ges­tartet wer­den kön­nen.
  • Wie Sie aus einem Ergeb­nis ein wiederver­wend­bares Arte­fakt erstellen – beispiel­sweise eine Web­seite oder ein Doku­ment, das Sie weit­ergeben und erneut nutzen kön­nen, statt es jedes Mal neu zu erstellen.
  • Warum ein Chat kein geeigneter Abla­geort ist und wo Sie Ihre Ergeb­nisse stattdessen spe­ich­ern soll­ten.

 

Session 3 «Daten und Verantwortung»: Mittwoch, 16. Dezemeber 2026 von 12:00 — 13:00

Sobald Claude Zugriff auf Ihre Daten­abla­gen und Sys­teme erhält, stellt sich nicht mehr nur die Frage, was tech­nisch möglich ist, son­dern auch, was erlaubt sein sollte. In dieser Stunde ler­nen Sie, Daten­quellen auf möglichst ein­fachem Weg anzu­binden, Zugriff­s­rechte schrit­tweise zu vergeben und festzule­gen, welche Auf­gaben ohne vorherige Rück­frage aus­ge­führt wer­den dür­fen. Am Ende erstellen Sie Ihre eigene ein­seit­ige KI-Richtlin­ie.

Was Sie ler­nen:

  • Wann ein Ord­ner reicht und wann ein Con­nec­tor nötig ist, und welch­er Weg wie viel Aufwand kostet.
  • Den Stufen­plan für die Ver­gabe der Rechte, von nur lesen über auswerten bis entschei­den.
  • Wann Sie Auf­gaben direkt in der App bear­beit­en und wann Sie in Doku­menten wie Word oder Excel weit­er­ar­beit­en soll­ten.
  • Wie Sie Geschäfts­doku­mente vor der Über­gabe vor­bere­it­en, sen­si­ble Infor­ma­tio­nen schützen und Risiken durch externe Inhalte erken­nen.
  • Wie Sie fes­tle­gen, welche Auf­gaben Claude ohne Rück­frage aus­führen darf und welche Regeln in Ihre ein­seit­ige KI-Richtlin­ie gehören.

 

Anmeldung und Kosten

Der Preis pro Ses­sion beträgt CHF 20.
Jede Ses­sion ist auf 20 Per­so­n­en begren­zt.
Der Link zur Anmel­dung ist direkt unten über die Web­site vom TIDIT.

Anmeldung zum Event